Mitteleschenbach, eine der ältesten Siedlungen der Region und einst Urpfarrei war als eichstättische Enklave über Jahrhunderte ein Zankapfel zwischen dem Fürstbischof von Eichstätt und dem Markgrafen von Ansbach.

In der Ortsmitte steht die neugotische Kirche St. Nikolaus und das traditionsreiche Gasthaus „Zur Krone“, einst fürstbischöfliche Zehntscheune und mit reichlich dekorativem Fachwerk geschmückt.

Der Dorfplatz, der sogenannten „Gänswosn“, ist geprägt vom Gänsebrunnen der an die Geschichte des von der Landwirtschaft geprägten Dorfes und insbesondere an die Hirten erinnert. Die Künstlerin Luise Kressel-Ofzky gestaltete diese sehenswerte Brunnenanlage mit ihren Bronzefiguren.

Nach den Plänen des Barockbaumeisters Gabriel de Gabrieli wurde die Friedhofskirche St. Walburg, die ältere der beiden Kirchen am Ort, im Jahr 1722 wieder geweiht.

Geprägt ist Mitteleschenbach von einer bezaubernden, sanfthügeligen Waldlandschaft. Der Mönchswald, an dessen Nord-rand Mitteleschenbach liegt, ist Teil des Spalter Hügellandes und steigt mit dem Höhberg auf 534 Meter an.

Auf historischen Spuren, auch alter Sagen und Legenden, lässt es sich im tiefen Mönchswald wunderbar wandern und der nahe Altmühlsee ist auf schattigen Radwegen mit dem Fahrrad gut zu erreichen.

Für weitere Informationen steht Ihnen ⇒ die Homepage der Gemeinde zur Verfügung.